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Preise9. September 20266 Min.

Was kostet eine Website? Preise, Faktoren und realistische Budgets 2026

Was eine professionelle Website in Österreich 2026 kostet: Preisspannen für Landingpage, Unternehmenswebsite, Relaunch und Shop – und was den Preis wirklich treibt.

OliverGründer & Creative Director
Was kostet eine Website? Preise, Faktoren und realistische Budgets 2026

Die Frage kommt in jedem Erstgespräch, und die übliche Antwort — „das kommt darauf an" — ist zwar richtig, aber nutzlos. Hier steht, worauf es ankommt, mit Zahlen.

Die Spannen unten sind unsere. Andere Agenturen rechnen anders, Freelancer liegen darunter, große Agenturen darüber. Was sich nicht ändert, sind die Faktoren, die den Preis bestimmen — und die stehen im zweiten Teil.

Die kurze Antwort: Preisspannen 2026

ProjektWas drin istSpanne
LandingpageEine Seite, ein Ziel, Design und Umsetzung, Trackingab 2.500 €
Unternehmenswebsite5–10 Seiten, Konzept, Design, Umsetzung, CMS, SEO-Grundlagen4.500–9.000 €
Website mit Brandingdazu Positionierung, Identity, Messaging8.000–15.000 €
Mehrsprachige Website / Content-Systemmehrere Sprachen, Redaktionsprozesse, viele Seitentypen12.000–30.000 €
Online-ShopKatalog, Checkout, Zahlungsanbindung, Versandlogikab 9.000 €
Relaunch-MigrationCrawl, URL-Konzept, Weiterleitungen, Nachbeobachtung1.000–3.000 € zusätzlich
Wartung & WeiterentwicklungUpdates, Monitoring, kleine Änderungenab 150 €/Monat

Alle Angaben netto. Bei uns bekommt ihr nach dem Erstgespräch ein fixes Angebot mit definiertem Umfang — keine Stundenpakete, keine Überraschungen. Was dazu führt, dass ein Projekt am oberen oder unteren Ende landet, steht jetzt.

Faktor 1: Was die Website danach leisten muss

Die Seitenzahl ist der schlechteste Indikator für den Preis. Eine Landingpage, die Anzeigenbudget in Anfragen verwandeln soll, kostet mehr Arbeit als zehn Seiten, die niemand messen muss.

Die Frage, die den Preis bestimmt: Was soll die Website nach dem Launch tun? Anfragen erzeugen — dann braucht es Conversion-Strecken, Tracking, Formulare mit Übergabe ins CRM. Gefunden werden — dann braucht es Struktur, Inhalte und Technik, die Suchmaschinen sauber lesen. Ein Produkt verkaufen — dann Shop-Logik, Zahlung, Versand, Steuern. Nur informieren — dann geht es günstiger.

Faktor 2: Wer die Inhalte macht

Der am häufigsten unterschätzte Posten. Texte, Fotos, Videos — jemand muss sie erstellen. Wenn ihr sie liefert, sind sie im Preis oben nicht enthalten und das Projekt bleibt günstiger. Wenn wir sie erstellen, kommt Textarbeit ab etwa 300 € pro Seite dazu, Fotografie je nach Umfang ab 800 € pro Tag.

Was wir aus Erfahrung sagen können: Projekte, bei denen Inhalte „später" kommen sollen, verschieben sich um Wochen. Klärt das vor dem Start.

Faktor 3: Design von der Stange oder aus dem Konzept

Ein gekauftes Theme, angepasst, ist die günstigste Variante — und für manche Zwecke völlig ausreichend. Es hat zwei Nachteile: Es sieht aus wie zweihundert andere Seiten, und es bringt Ballast mit, der die Ladezeit kostet.

Ein eigenes Design aus dem Konzept heraus kostet mehr Arbeitszeit, bringt dafür eine Struktur, die zu euch passt, und ein System, das sich mit euch weiterentwickelt. Bei uns ist das der Standard — die Spannen oben beziehen sich darauf.

Faktor 4: Das technische System

Die Wahl des Systems bestimmt weniger den Bau als den Betrieb. Grob:

  • Framer — schnell im Bau, günstig im Betrieb, stark für Marketing-Sites, die sich oft ändern. Limitiert bei strukturierten Inhalten und Produktlogik.
  • Webflow — ausgereiftes CMS, gute Mehrsprachigkeit, mehr Abo-Ebenen.
  • Nuxt auf Cloudflare — eigenes Frontend, alles möglich, Hosting fast kostenlos, dafür braucht Weiterentwicklung jemanden, der Code schreibt.
  • WordPress — verbreitet, günstig, aber mit Plugin-Ballast und Wartungsaufwand, den viele unterschätzen.

Was wir wann empfehlen, steht in Framer vs. Webflow und Von Framer zu Nuxt migrieren.

Faktor 5: Mehrsprachigkeit

Eine zweite Sprache ist nicht das Doppelte, aber auch nicht gratis. Technisch braucht es eigene URLs pro Sprache, korrekte hreflang-Angaben, ein CMS, das Übersetzungen sauber verwaltet. Inhaltlich braucht es Übersetzungen, die jemand liest, der die Sprache spricht. Rechnet mit 30 bis 50 Prozent Aufschlag für die zweite Sprache, danach wird es pro Sprache günstiger.

Faktor 6: Relaunch oder Neubau

Ein Relaunch ist kein Neubau plus Löschen der alten Seite. Er ist ein Neubau plus Migration — und die Migration entscheidet, ob eure Rankings überleben. Crawl der alten Seite, URL-Konzept, Weiterleitungen ohne Ketten, Sitemap, vier Wochen Beobachtung. Das ist der Posten „Relaunch-Migration" in der Tabelle, und er ist der, den man nicht streichen sollte. Mehr in Website-Relaunch: Wann er Sinn macht.

Was nach dem Launch kommt

Eine Website ist am Launchtag fertig und danach nie wieder. Rechnet mit laufenden Kosten:

  • Hosting — von 0 € (Cloudflare) bis 40 €/Monat (Framer, Webflow), bei Shops mehr
  • Domain — 10 bis 30 € im Jahr
  • Wartung — Updates, Monitoring, Sicherheit, kleine Änderungen: ab 150 €/Monat, wenn es jemand für euch übernimmt
  • Weiterentwicklung — neue Seiten, neue Funktionen: nach Aufwand
  • SEO und Content — wenn organische Sichtbarkeit ein Kanal sein soll: ab etwa 800 €/Monat für kontinuierliche Arbeit

Wer nach dem Launch nichts mehr investiert, hat in zwei Jahren wieder eine Seite, die alt wirkt — nicht optisch, sondern inhaltlich.

Woran man ein schlechtes Angebot erkennt

  • Es gibt keinen definierten Umfang, nur Stunden.
  • Inhalte, Tracking und Weiterleitungen sind nicht erwähnt.
  • „SEO inklusive" steht drin, ohne dass gesagt wird, was das bedeutet.
  • Der Preis liegt weit unter allem anderen — dann fehlt etwas, das später nachgekauft wird.
  • Niemand hat gefragt, was die Website danach leisten soll.

Was ihr für ein Angebot mitbringen solltet

Drei Dinge reichen: Was soll die Website erreichen — Anfragen, Verkäufe, Bewerbungen, Information? Wer liefert die Inhalte? Gibt es eine bestehende Seite, und was daran funktioniert nicht?

Mit diesen Antworten können wir innerhalb weniger Tage ein fixes Angebot machen. Schreibt uns kurz, worum es geht — die Einschätzung ist unverbindlich, und manchmal lautet sie, dass ein kleinerer Schritt gerade sinnvoller ist als ein Relaunch.

Häufige Fragen

Warum ist die Spanne so groß? Weil „Website" alles von einer Visitenkarte bis zu einer Plattform beschreibt. Die Spanne wird eng, sobald klar ist, was die Seite tun soll.

Sind Anzahlungen üblich? Ja. Bei uns 40 Prozent bei Start, der Rest bei Launch. Bei größeren Projekten in Etappen.

Was, wenn wir nur eine Seite verbessern wollen? Dann ist das kein Relaunch, sondern ein kleines Projekt — oft im niedrigen vierstelligen Bereich. Wir sagen das auch so.

Gibt es Förderungen? In Österreich gibt es je nach Bundesland und Zeitpunkt Digitalisierungsförderungen über WKO und aws. Wir helfen bei der Einschätzung, ob euer Projekt förderfähig ist.

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